Französisches Parlament beginnt Beratung über Gesetz gegen «Fake-News»

Das beste Gesetz gegen «Fake-News» ist kein Gesetz, sondern der gute alte Schweizer Föderalismus und die ständige Suche nach politischen Kompromissen, meint ein Franzose, zu Besuch in der Schweiz.

Frankreich tickt anders.

La loi contre les « fake news », inutile pour la Suisse

Fake-News haben System. Sie sind im Interesse von Facebook, Google, Twitter und Co.

« La désinformation n’a souvent rien à voir avec l’engagement politique véritable »

Frankreichs Parlament will trotzdem ein Gesetz gegen «Fake-News» erlassen.

Es soll zeitlich limitiert vor Wahlen seine Wirkung entfalten. Es zielt auf die Haftung für jene, die falsche Wahrheiten verbreiten.

Im Visier sind sog. Bots, die automatisch über falsche Internet-Konten, falsche Nachrichten automatisiert weiterverbreiten.

Ein Telecom-Anbieter (Provider) zum Beispiel muss künftig auf Anordnung eines Richters, die Weiterverbreitung von automatisierten Falschmeldungen technisch unterbinden.

Damit wird eine staatliche Kontrolle, was ‚falsche‘ Nachrichten sind, umgangen. Da hätte ja die Gefahr gedroht, dass eine staatliche Behörde die Meinungsfreiheit einschränken müsste.

Hier alle Details zur

Gesetzesvorlage in der Nationalversammlung.

 

Nicht nötig, den Unterschied zu suchen

Seit dem 1. Juni heisst die Partei von Marine Le Pen „Rassemblement National“.

Einige Tage zuvor hat die Nichte Marion Maréchal-Le Pen mitgeteilt, dass sie in Zukunft nur noch Marion Maréchal genannt werden will.

Vater Jean-Marie Le Pen hält den neuen Namen für Unsinn. Er wurde aus der Partei ausgeschlossen, dessen Ehrenpräsident er dennoch bleibt.

Wobei wir nicht wissen, ob das auch für den RN gilt oder nur für den FN…

«Une rafale de sentiments très ambigus» : Zum Tod von Serge Dassault

Er war Multimilliardär, Politiker und Herr über ein Rüstungs- und Presseimperium: Serge Dassault war in Frankreich eine äusserst einflussreiche Persönlichkeit.

Im Alter von 93 Jahren ist er in seinem Büro an den Champs-Élysées in Paris an Herzversagen gestorben, wie seine Familie mitteilte.

(Gespräch SRF4News vom 29.5.2018)

 

Unmut macht sich breit bei den französischen Bauern, weil das Angebot der Bauern nicht mehr zu den Ansprüchen der Konsumenten passt.

Nicht immer sind die Bauern in Frankreich in den Schlagzeilen.

Das heisst nicht, dass sie nicht protestieren. Im Gegenteil.

Immer wieder kommt es zu landesweiten Protesten.

Was den Bauern zu schaffen macht, ist vor allem die Billigkonkurrenz aus dem Ausland. Der Staat schütze sie nicht, klagen sie.

Allerdings: Billigprodukte für den Export zu produzieren, bringt längerfristig nichts. Perspektiven hat, wer risikofreudig ist und für regionale Märkte produziert.

Erklärung in der Sendung. Zwischen den Schlagzeilen, SRF4News vom 11.4.2018, direkt aus der #RadiostudioBern…

Schlechte Aussichten, einen Zug zu erwischen am Dienstag in Frankreich

Sehr hilfreiche Übersicht der Zeitung Le Parisien.

Kein Zug fährt zwischen der Schweiz und Paris. A bientôt 🤪

Darum geht es: Die Reform erklärt.