Korsika: Gilles Simeoni führt die Nationalisten aus der politischen Isolation

Nach den Regionalwahlen in Korsika bestimmen die Nationalisten die Politik der Insel bestimmen.

Sie haben die absolute Mehrheit in der neu gewählten «Assemblée de Corse» gewohnen (Wähleranteil: 56.5%).

Innerhalb von nur vier Jahren sind die Nationalisten zur dominierenden Kraft geworden.

Eng verbunden ist das mit dem Namen von Gilles Simeoni.

Er hat zunächst die alten politischen Seilschaften in Bastia verdrängt, dann seiner Partei eine Mehrheit in der «Assemblée de Corse» besorgt und die Regionalregierung übernommen.

Ihm obliegt es nun, mit Paris einen Autonomie-Status für Korsika auszuhandeln.

Wer ist dieser Gilles Simeoni und warum dieser politische Aufstieg?

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Junge korsische Nationalisten singen das Lied der Unabhängigkeit

Der zweite Wahlgang der Regionalwahlen in Korsika wird bloss noch zu einer Formsache sein.

Im ersten Wahlgang distanzierten die Nationalisten alle anderen Parteien um mehr als 30 Prozent Wähleranteil.

Die Dominanz kommt nicht von ungefähr. Es sind vor allem die jungen Wählerinnen und Wähler, die ihre Stimmen den Nationalisten geben.

Ein grosser Teil studiert an der Universität von Corte.

Dort pflegen sie die korsische Sprache, Kultur und Identität – neben ihrem Fachstudium und hoffen auf mehr Unabhängigkeit.

 

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Die Nationalisten sind die grossen Gewinner der Regionalwahlen in Korsika

Der klare Sieg des Bündnisses der Nationalisten im ersten Wahlgang der Regionalwahlen in Korsika ist keine Überraschung.

Die Liste von Gilles Simeoni, aktueller Präsident der Exekutive Korsikas und Spitzenkandidat des Bündnisses für Korsika (‚Pè a Corsica‘) erreichte einen Wähleranteil von 45.4%.

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Nationalisten gewinnen in Korsika viele Stimmen

Nach ersten Prognosen erreichen die Nationalisten bei den Regionalwahlen rund 46% der Stimmen im ersten Wahlgang.

Warum dieser Erfolg und weshalb diese Wahl für Korsika wegweisend ist?

Eine Analyse in der Sendung Echo der Zeit vom 3. Dezember 2017.

Die Reform des Reformgeistes: Le mur contre les réformes – Telos

Macron et tout le gouvernement devront faire preuve d’une très grande pédagogie. Les médias aussi font face à une responsabilité historique. Relayer l’accumulation des complaintes fait partie du devoir d’information, les situer dans le contexte d’un effort inédit de réforme, et des résistances qui vont avec, est essentiel.

Eine treffende Analyse von Charles Wyplosz zum den Herausforderungen, Frankreich wirklich zu reformieren.