Olivier Faure ist der neue Parteipräsident des Parti Socialiste

Er ist der Vorsitzende der Fraktion der «Nouvelle Gauche» in der Assemblée Nationale, also von jenen Sozialisten, welche die letzten Parlamentswahlen politisch überlebten.

Nun ist er der 1. Sekretär der Sozialistischen Partei Frankreichs. Anfangs April wird er an einem Partei-Kongress offiziell gewählt.

Olivier Faure erreichte bereits im ersten Wahlgang der parteiinternen Wahlen beinahe die Hälfte der abgegebenen Stimmen. All seine Gegner zogen sich daraufhin zurück.

Sur les 36.439 suffrages exprimés, M. Faure a obtenu 48,56% des voix, M. Le Foll 26,10%, M. Maurel 18,98% et M. Carvounas 6,36%.

 

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Rote Mauern kosten 40 bis 70 Mio. Euro

Nun ist es auch offiziell beschlossen.

Die Parteileitung der Sozialistischen Partei hat entschieden, die historische Parteizentrale an der Pariser Rue Solférino zu verkaufen.

Die Partei verliert Millionen Euro Subventionen pro Jahr, weil sie nur noch mit einer kleinen Anzahl Abgeordneten in der Nationalversammlung vertreten sind.

Das Gebäude soll bis 70 Millionen Euro Wert haben.

Beruhigend ist, dass sich die Parteileitung einig war, dass zum Beispiel Staatsfonds aus der Golfregion als Käufer nicht in Frage kommen…

Mehr Hintergrund in diesem Artikel vom Juni 2017.

Ausverkauf in der Rue Solférino: Die Sozialisten verlieren die Wahlen und viel Geld

Die Partei von Präsident Emmanuel Macron, «La République En Marche!», gewinnt 308 Sitze im französischen Parlament.

Damit verbunden ist auch ein grosser Geldsegen.

Denn mit den Parlamentswahlen wird auch entschieden, wie viel Subventionen eine Partei in den kommenden Jahren aus der Staatskasse erhält.

Während «En Marche!» Millionen gewinnt, verlieren die anderen fast alles.

Allen voran die Sozialistische Partei, die nicht nur politisch, sondern auch finanziell völlig aus dem Gleichgewicht fällt.

Resultate Parlamentswahlen: «En Marche!» mit klarer absoluter Mehrheit in der Assemblée National

Was sich nach dem ersten Wahlgang abgezeichnet hat, ist nach dem 2. Wahlgang die neue Realität: Die Partei des Präsidenten Emmanuel Macron gewinnt den Grossteil der Sitze im nationalen Parlament.

Die Wahlbeteiligung erreichte einen historisch tiefen Stand. Nur gerade 43% der französischen Bürger legten einen Wahlzettel ein.

Für viele waren die Wahlen nach den Präsidentschaftswahlen nur noch von untergeordnetem Interesse. Eine Mehrheit wünschte sich zudem eine klare Mehrheit für den neu gewählten Präsidenten.

Das sind die wichtigsten Erklärungen für die tiefe Wahlbeteiligung.

«En Marche!» wird eine Mehrheit von Abgeordneten ins Parlament schicken, die noch nie in einem Parlament sassen.

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Analyse: Kein Blanko-Scheck für Macrons Partei im französischen Parlament

Dem neuen und jüngsten Präsidenten Frankreichs, Emmanuel Macron, scheint politisch alles zu gelingen.

Seine Partei «La République En Marche» ist die klare Siegerin des ersten Wahlganges der Parlamentswahlen.

Die Kandidaten von «En Marche» werden als Gruppe eine dominierende Mehrheit in der Nationalversammlung haben.

Und trotzdem haben die französischen Wählerinnen und Wähler Präsident Macron und seiner Regierung alles andere als einen politischen Blanko-Scheck ausgestellt.

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