Die französische Regierung auf Goodwill-Tour, um Kritiker auf Distanz zu halten

Ein Jahr nach Amtsantritt sind die Mitglieder der französischen Regierung ins ganze Land ausgeschwärmt, um ihre Politik der Bevölkerung zu erklären.

Die Charme-Offensive ist gut gemeint, kann aber nicht verdecken, dass die französische Exekutive Mühe, hat ihr Handeln glaubwürdig zu erklären: Viele Minister sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt und werden primär als politikferne Technokratinnen und Technokraten wahrgenommen.

Das gilt auch für die Kulturministerin Françoise Nyssen. Sie war in Strasbourg.

Ihr Auftritt war gewohnt spröde und stiess auf bescheidenes Interesse beim Publikum.

Das ist ganz im Sinne des Präsidenten, meinen kritische Beobachter.

Das zementiert den Eindruck, dass Emanuel Macron alle Fäden in der Hand behält.

Ein Jahr nach der Wahl: Macrons Stern sinkt, aber anders als bei seinen Vorgängern Hollande und Sarkozy

Kaum gewählt, schon unpopulär.

Dieses Schicksal erleiden alle Präsidenten Frankreichs, wenn sie in den Elysée-Palast einziehen.

Präsident Macron ist in diesem Sinne keine Ausnahme. Ausserordentlich ist seine Popularitäts-Kurve dennoch.

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Macron in Korsika: Etwas Höflichkeit und viele Absagen

Der französische Präsident Emmanuel Macron besuchte zwei Tage die Mittelmeer-Insel Korsika.

Nach dem klaren Sieg der Nationalisten bei den Regionalwahlen war der Präsident bemüht, eine Basis des Vertrauens zu schaffen, um in den kommenden Monaten über mehr politische Autonomie Korsikas zu reden.

Aber: Den überhöhten Erwartungen konnte er nicht entsprechen. „Macron in Korsika: Etwas Höflichkeit und viele Absagen“ weiterlesen

Das neue Arbeitsrecht ist in Kraft und Präsident Macron hält die Sozialpartner auf Trab

Wie angekündigt hat die französische Regierung die Revision des Arbeitsrechts beschlossen.

Sogleich hat Präsident Macron die fünf Verordnungen unterzeichnet – vor laufenden Fernseh-Kameras in prunkvoller Inszenierung.

Eine Selbstinszenierung von Emmanuel Macron, die das Ziel hat, allen zu zeigen, dass er sich nicht vom Weg abbringen lässt, trotz Protesten auf der Strasse.

Die Sozialpartner sind etwas paff und werden von Macron bewusst auf Trab gehalten.

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Macron empfängt Trump: Höflichkeit ist der einzige gemeinsame Nenner

Der französische Präsident Emmanuel Macron macht US-Präsidenten Donald Trump zwei Tage lang den Hof in Paris.

Der Empfang ist freundlich und voller Hintergedanken.

Macron kann sich als grosser Staatsmann inszenieren und sein Land als Weltmacht.

Das grosse Kulissen-Schieben in Paris kann aber nicht verbergen, dass hinter viel freundschaftlichen Worten wenig gemeinsame Interessen erkennbar sind.

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Am Nationalfeiertag ist Donald Trump zur traditionellen Militärparade geladen.

200 US-Soldaten marschieren mit ihren französischen Kollegen über die Pflastersteine der Champs-Elysées.

Gemeinsam gedenken sie dem Kriegseintritt der USA vor hundert Jahren, um im Ersten Weltkrieg Deutschland an der Seite Frankreichs zu besiegen.