Finde den Unterschied: Rechter oder extrem rechter Kurs von Laurent Wauquiez?

Die Partei versteht sich immer noch als ein Bündnis der bürgerlichen Rechten und der Zentristen.

Der neugewählte Präsident der Partei „Les Républicains“ scheint das wenig zu kümmern.

Er sagt am Fernsehen Folgendes:

«… je pense qu’il y a trop d’immigration en France et qu’aujourd’hui, nos capacités d’intégration sont saturées ».

Und weiter:

«Ce que je souhaite, c’est qu’on remette tout à plat, qu’on s’interroge sur les règles du regroupement familial, qu’on s’interroge sur la mise en place de quotas par pays et par métiers dans le domaine de l’immigration économique, qu’on remette à plat l’accès aux prestations sociales, parce que ça crée aussi évidemment une turbulence dans notre système d’immigration (…). Pour moi, au minimum, on doit être sur trois ans de travail sur le sol français pour pouvoir accéder aux mêmes règles et aux prestations.»

Erinnerungen werden wach an dunkle Kapitel in der europäischen Geschichte.

Immer mehr Parteimitglieder laufen davon und suchen politisch „Anschluss“ bei anderen Parteien.

Nachvollziehbar.

2. Runde für Emmanuel Macron: «En Marche!» marschiert durch bei den Parlamentswahlen

Die Umfragen haben es vorausgesagt, die Wählerinnen und Wähler haben es an den Urnen bestätigt: Sie wünschen sich, dass der neu gewählte Präsident Frankreichs im Parlament eine Mehrheit der Sitze erhält.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Partei «La République En Marche» erreichen landesweit einen Wähleranteil von 32.2 Prozent aller Stimmen.

«En Marche» darf mit 390-430 Sitzen im Parlament erreichen (Absolutes Mehr = 289 Sitze).

Die tiefste Stimmbeteiligung aller Zeiten bei Parlamentswahlen (rund 50 Prozent) verschafft den Kandidaten von «En Marche» in vielen Wahlkreisen einen Vorteil.

Für den zweiten Wahlgang zugelassen sind nur die Kandidaten, die 12.5% aller möglichen Stimmen pro Wahlkreis erhalten haben. Weil mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten keine Stimme abgab, kommt es nur in wenigen Wahlkreisen zu einem Wahlgang mit mehr als 2 Kandidierende.

Der Wahlkalender spielt auch eine Rolle. Seit die Parlamentswahlen rund einen Monat nach den Präsidentschaftswahlen stattfinden, wählen die Bürger von Frankreich eine klare Mehrheit für den amtierenden Präsidenten.

2017 ist diese besonders deutlich der Fall.

Das hat sich abgezeichnet. Die Umfragen vor der Wahl scheinen sich also zu bestätigen.

«Im Namen des Volkes»: Zu Besuch bei Frankreichs Populisten

Frankreichs politische Elite leidet.

Sie findet keine Rezepte gegen die Wirtschaftskrise, führende Politiker haben durch Korruptionsaffären ihre Glaubwürdigkeit verloren.

Gute Zeiten für Politiker und Parteien, die im Namen des Volkes einen radikalen Bruch mit dem System fordern. „«Im Namen des Volkes»: Zu Besuch bei Frankreichs Populisten“ weiterlesen

Präsident Hollande verzichtet auf seine Wiederwahl: Merci pour ce Moment!

François Hollande will nicht länger Präsident von Frankreich sein als nötig.

„Normal“, titelt eine Zeitung. Ehrenwert, sagen andere.

Hollande muss eine traurige Realität anerkennen. Er ist nicht mehr der Mann, der im Volk eine Mehrheit findet, die ihn im Amt behalten wollen.

Dabei hatte er es doch anders geplant und hätte er doch so gerne seine mittelmässige Bilanz als Präsident Frankreichs verteidigt.

Rückblick auf eine gescheiterte Amtszeit.

Primärwahlen Frankreich: Im Mitte-Rechts-Lager steht eine Richtungswahl bevor

In Frankreich sorgte der erste Wahlgang der Vorwahlen im Mitte-Rechts-Lager für eine ziemliche Überraschung.

Der frühere Premierminister François Fillon distanzierte wider Erwarten die beiden Favoriten Alain Juppé und Nicolas Sarkozy.

Damit bleibt dem ehemaligen Präsidenten die Rückkehr in höchste politische Amt definitiv verwehrt.

Und der grosse Favorit Alain Juppé tritt in der Stichwahl plötzlich als Aussenseiter an.

Die Analyse im Gespräch mit SRF4News.