Aufgelesen: Macrons gute Wünsche an Radio und TV zum Neuen Jahr

„L’audiovisuel public est au service de la cohésion nationale, il est un miroir tendu à la Nation et il doit être pensé pour tous les publics, pour toutes les pratiques et viser l’excellence pour tous.

C’est cela sa mission d’intérêt général et sa raison d’être.“

Der französische Präsident Emmanuel Macron vor den Medien am 3. Januar 2018, anlässlich seiner Neujahrsgrüsse.

Wahlkampf in der TV-Arena nur für ewig Nimmermüde

Der französische Wahlkampf um die Präsidentschaft spart nicht mit Premieren.

Noch nie konnte sich ein Präsident nicht der Wiederwahl stellen, noch nie ermittelte die Justiz gegen einen Kandidaten und noch nie trat ein Kandidat an, ohne je gewählt worden zu sein und ohne Partei im Rücken.

Und noch nie debattierten die wichtigsten Kandidaten im Ring vor laufenden Fernsehkameras.

Am Ende dieser -letzten- Premiere steht fest: Wenig Neues in Sicht…

Dem Publikum gefiel es trotzdem – für eine gewisse Zeit:

Olivier-René Veillon: «Saint-Denis ist das Zentrum der französischen Film-Industrie»

Und jetzt fehlt nur noch das Finale an der Fussball-Europameisterschaft.

Gespielt wir im Norden von Paris, im Stade de France, am Stadtrand in Saint-Denis.

Es ist aber eher die Ausnahme, dass sich in Saint-Denis Fussballer in Szene setzen.

In der Regel sind es nämlich Film-Schauspieler. Saint-Denis ist nämlich eine Art französisches ‚Hollywood‘.

Journalistenbrief aus Paris

Weil ja (noch) nicht alle, die diesen Blog regelmässig lesen, auch noch AbonnentInnen der Medienzeitschrift Edito+Klartext sind, erlaube ich mir hier ein „Re-print“ meines Artikels über den langen Streik bei Radio France. Quelle: Edito+Klartext vom 1. Juni 2015. „Journalistenbrief aus Paris“ weiterlesen

Gern gehörte Musik bei Radio France

Seit 26 Tagen streikt ein Teil der Angestellten von Radio France. Das ganze Wochenende über versuchte ein Mediator im Auftrag der Kultur- und Medienministerin zwischen der Belegschaft und der Direktion des öffentlich-rechtlichen Radios zu vermitteln.

Am Montag haben die Gewerkschaften den Vermittlungs-Vorschlag abgelehnt. Ein Ende des Konfliktes ist nicht absehbar.

Die Auseinandersetzungen dauern nun schon so lange, dass nicht einmal mehr klar ist, um was da eigentlich genau gestritten wird.