OECD: Temporärarbeiter verpassen den Anschluss an die Berufswelt

Die Wirtschaftskrise hat in den Ländern der OECD die Arbeitslosigkeit auf einen Höchststand getrieben.
Auch fünf Jahre stellt die Organisation für Wirtschaft und Entwicklung fest, dass es aber noch Jahre dauern wird, bis sie wieder das Niveau von vor der Krise erreicht. Sie ruft ihre Mitgliedsländer, also auch die Schweiz, dazu auf, ein besonderes Augenmerk auf Langzeit-Arbeitslose zu werfen und auf Menschen, die nur Temporär-Jobs finden. Ansonsten droht ihnen volkswirtschaftlich noch grösseren Schaden.

Die Linke sucht ihren Weg: Rechts oder Links?

Sich neu erfinden, gute Idee
Sich neu erfinden, gute Idee

In Frankreich geht eine hektische Woche zu Ende. Der Präsident, François Hollande, bildete seine Regierung zum vierten Mal innert zwei und ein halb Jahren um. Sie hat die Aufgabe eine sozial-liberale Politik umzusetzen. Das ist ein Unwort unter den Sozialisten, die sich zum Schluss der Ferien zum sommerlichen Klassentreffen in La Rochelle an der Atlantikküste trifft. Dort zeigt sich: Der Partei drohen lästige Grabenkämpfe. Deutlich wird auch, dass Parteibasis und deren Kader in der Regierung noch nie so weit auseinander lagen.

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Emmanuel Macron, der Einflüsterer

Er ist der Star der neuen Regierung, der Aufsteiger. Mit 36 Jahren übernimmt Emmanuel Macron das Wirtschaftsministerium in der Regierung von Manuel Valls. Ein deutliches Zeichen. Gegensätzlicher als sein Vorgänger Arnaud Montebourg könnte er nicht sein.

„Manchmal muss man einfach mutig sein!“

Marianne steht im RegenFrankreichs Präsident François Hollande will mit einer neuen Regierung endlich wieder Tritt fassen, endlich sicherstellen, dass seine Wahl-Versprechen eingelöst werden. Dass Frankreichs Wirtschaft wieder wächst und vor allem, dass die Arbeitslosigkeit sinkt. All seine Reformen will auf diese beiden Ziele ausrichten. Nur, glaubt ihm die Bevölkerung, zum Beispiel Anne, Lucien oder Youssef, das überhaupt noch?
Reportage auf einem symbolischen Platz.

(Aus der Sendung Echo der Zeit, SRF, 26.8.2014)

Montebourg, Ministre sans grâce

Wenn der Wirtschaftsminister öffentlich die Wirtschaftspolitik kritisiert, die er als Minister umsetzen muss, dann ist er nicht mehr haltbar. Darum muss Arnaud Montebourg abtreten. Der Premier Manuel Valls hat ein Machtwort gesprochen und beschert dem Land eine neue Regierungskrise.