Macron in Korsika: Etwas Höflichkeit und viele Absagen

Der französische Präsident Emmanuel Macron besuchte zwei Tage die Mittelmeer-Insel Korsika.

Nach dem klaren Sieg der Nationalisten bei den Regionalwahlen war der Präsident bemüht, eine Basis des Vertrauens zu schaffen, um in den kommenden Monaten über mehr politische Autonomie Korsikas zu reden.

Aber: Den überhöhten Erwartungen konnte er nicht entsprechen. „Macron in Korsika: Etwas Höflichkeit und viele Absagen“ weiterlesen

Der Grossraum Nantes erhält keinen neuen Flughafen

Ein halbes Jahrhundert nach den ersten Bau-Plänen hat die französische Regierung entschieden, das Projekt für einen neuen Flughafen im Norden von Nantes, in Notre-Dame-des-Landes, aufzugeben.

Der Entscheid kann nur falsch sein, das hatte der Premierminister bereits im Vorfeld dieses politische schwierigen Entscheides gesagt. „Der Grossraum Nantes erhält keinen neuen Flughafen“ weiterlesen

Warum mehr Flexibilität dem französischen Arbeitsmarkt gut tut. Das #SRFTagesgespraech

Emmanuel Macron: Man vergleicht ihn mit De Gaulle, mit Louis XIV, Napoleon oder dem römischen Gott Jupiter.

Der 40jährige Macron ist seit letztem Mai in Frankreich an der Macht und wirbelt. Er hat einige seiner Wahlversprechen bereits umgesetzt, auch solche, die man ihm nicht zugetraut hätte.

Die Reformen des Arbeitsrechts gehören dazu. Nun folgen die nächsten Schritte, nämlich die Reform der Arbeitslosen-Versicherung und die Berufsbildung.

Korsika: Gilles Simeoni führt die Nationalisten aus der politischen Isolation

Nach den Regionalwahlen in Korsika bestimmen die Nationalisten die Politik der Insel bestimmen.

Sie haben die absolute Mehrheit in der neu gewählten «Assemblée de Corse» gewohnen (Wähleranteil: 56.5%).

Innerhalb von nur vier Jahren sind die Nationalisten zur dominierenden Kraft geworden.

Eng verbunden ist das mit dem Namen von Gilles Simeoni.

Er hat zunächst die alten politischen Seilschaften in Bastia verdrängt, dann seiner Partei eine Mehrheit in der «Assemblée de Corse» besorgt und die Regionalregierung übernommen.

Ihm obliegt es nun, mit Paris einen Autonomie-Status für Korsika auszuhandeln.

Wer ist dieser Gilles Simeoni und warum dieser politische Aufstieg?

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Junge korsische Nationalisten singen das Lied der Unabhängigkeit

Der zweite Wahlgang der Regionalwahlen in Korsika wird bloss noch zu einer Formsache sein.

Im ersten Wahlgang distanzierten die Nationalisten alle anderen Parteien um mehr als 30 Prozent Wähleranteil.

Die Dominanz kommt nicht von ungefähr. Es sind vor allem die jungen Wählerinnen und Wähler, die ihre Stimmen den Nationalisten geben.

Ein grosser Teil studiert an der Universität von Corte.

Dort pflegen sie die korsische Sprache, Kultur und Identität – neben ihrem Fachstudium und hoffen auf mehr Unabhängigkeit.

 

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