Frankreichs Ärzte streiken mit Erfolg

Frankreichs Ärzte streiken. Sie wollen nichts wissen von den Vorschlägen der Regierung, das Gesundheits-System zu reformieren, um die explodierenden Kosten in den Griff zu bekommen. Schon nach einem halben Tag Dienst nach Vorschrift, kommt die Regierung den Streikenden entgegen.

Nicolas Sarkozy kann nichts besseres

Klar kommt dieser Mann zurück. Aber wie? Nur diese Frage interessiert noch in Frankreich.

Wie bricht er sein Versprechen am Abend der Niederlage gegen François Hollande, der Politik für immer den Rücken zu kehren?

Mit einer Botschaft an seine Fans auf Facebook am Freitag. Mit Interviews in Regionalzeitungen heute Samstag und mit einem grossen TV-Auftritt morgen Sonntag zur besten Sendezeit.

Seine Botschaft: „Ich bin in mich gegangen. Ich will in Zukunft ein anderer sein, ich bin berufen, Frankreich aus der Krise zu führen.“

Logisch stellt sich ein Nicolas Sarkozy nicht die Frage, ob er hierfür der richtige Mann ist.

Andere schon. Die Linke natürlich. Sie ist hat ein altes vertrautes Feindbild wieder. Hofft, nun besser die Nuancen zwischen rechter und linker Austeritätspolitik erklären zu können.

Die Frage stellen aber auch alte politischer Freunde rechts, bei der UMP, Alain Juppé, die sich ebenfalls berufen fühlen, Frankreich zu retten, allerdings mit einem neuen Gesicht.

Und dann gibt es die schweigende Mehrheit. Die gemäss Umfragen weder Sarkozy noch Hollande wollen, sondern eine andere Politik, die ihnen zur Zeit nur die Extreme Rechte verspricht.

Sarkozys Rückkehr verläuft nach Plan. Die Gunst der Enttäuschten zurückzugewinnen, dürfte weniger berechenbar sein.

Französische Bauern leiden unter Russland-Embargo

Die Wirtschafts-Sanktionen der EU gegenüber Russland macht den französischen Bauern zu schaffen. Russland hat nämlich im Gegenzug ein Embargo für Landwirtschaftsgüter aus der EU verhängt. In der wichtigsten Erntezeit im Sommer verlieren die französischen Bauern einen der wichtigsten Export-Märkte für ihre Produkte.