Asterix als Vorbild: 50 Milchbauern in der Bretagne machen alles selber

Frankreich zählt knapp 60’000 Milchbauern.

Beinahe ebenso viele klagen seit Monaten über sinkende Milchpreise. Viele Betriebe sind nicht mehr rentabel.

Am Pranger steht die verarbeitende Milch-Industrie. Sie profitiere von hohen Margen ihrer Produkte, ohne dass die Bauern daran teilhaben.

Bis Ende Jahr will die französische Regierung den aufgebrachten Milchbauern per Gesetz höhere Mindestpreise garantieren.

50 Bauern in der Bretagne glauben nicht daran. Darum haben sie sich zusammen geschlossen und alles selber an die Hand genommen. „Asterix als Vorbild: 50 Milchbauern in der Bretagne machen alles selber“ weiterlesen

Präsident Macron: Eine flammende Rede für Europa im eigenen Interesse

Vor Studentinnen der berühmten Universität Sorbonne im Zentrum von Paris skizzierte der französische Präsident Macron seine Vorstellungen über die künftige Entwicklung der Europäischen Union.

Macron wünscht sich in den kommenden Monaten eine breite öffentliche Debatte über seine Vorschläge in allen Mitgliedsländern der EU, vor allem aber in Deutschland und mit Blick auf die Verhandlungen für eine neue Regierungskoalition in Berlin.

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Premier Philippe tritt aus dem Schatten von Macron und schiebt die Reformagenda nach hinten

Am Montag stand der Präsident Emmanuel Macron vor den versammelten Parlamentariern.

Am Dienstag folgt der Premierminister. Die Botschaft von Edouard Philippe hatte deutlich weniger lyrisch zu sein.

Seine Regierung kann sich nämlich weniger mit weitsichtigen politischen Visionen beschäftigen als mit der tristen Realität von leeren Kassen.

Der Rechnungshof warnt seit Tagen vor grossen Löchern, welche François Hollande zurück liess.

Der Premier Philippe hatte darum vor allem zu erklären, wie er Frankreichs Finanzen ins Lot bringen will, parallel zu den versprochenen Reformen.

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Joachim Son-Forget wünscht sich etwas mehr Schweizer Politik im französischen Parlament

Am Tag Eins im französischen Parlament sitzen so viele neue Gesichter wie noch nie auf den 577 Stühlen.

«La République en Marche», die Partei von Präsident Emmanuel Macron, hat diese Welle der Erneuerung in die Assemblée Nationale getragen.

Joachim Son-Forget ist ein solcher Vertreter einer neuen Generation von Politikern.

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Ausverkauf in der Rue Solférino: Die Sozialisten verlieren die Wahlen und viel Geld

Die Partei von Präsident Emmanuel Macron, «La République En Marche!», gewinnt 308 Sitze im französischen Parlament.

Damit verbunden ist auch ein grosser Geldsegen.

Denn mit den Parlamentswahlen wird auch entschieden, wie viel Subventionen eine Partei in den kommenden Jahren aus der Staatskasse erhält.

Während «En Marche!» Millionen gewinnt, verlieren die anderen fast alles.

Allen voran die Sozialistische Partei, die nicht nur politisch, sondern auch finanziell völlig aus dem Gleichgewicht fällt.