Korsika: Gilles Simeoni führt die Nationalisten aus der politischen Isolation

Nach den Regionalwahlen in Korsika bestimmen die Nationalisten die Politik der Insel bestimmen.

Sie haben die absolute Mehrheit in der neu gewählten «Assemblée de Corse» gewohnen (Wähleranteil: 56.5%).

Innerhalb von nur vier Jahren sind die Nationalisten zur dominierenden Kraft geworden.

Eng verbunden ist das mit dem Namen von Gilles Simeoni.

Er hat zunächst die alten politischen Seilschaften in Bastia verdrängt, dann seiner Partei eine Mehrheit in der «Assemblée de Corse» besorgt und die Regionalregierung übernommen.

Ihm obliegt es nun, mit Paris einen Autonomie-Status für Korsika auszuhandeln.

Wer ist dieser Gilles Simeoni und warum dieser politische Aufstieg?

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Nationalisten gewinnen in Korsika viele Stimmen

Nach ersten Prognosen erreichen die Nationalisten bei den Regionalwahlen rund 46% der Stimmen im ersten Wahlgang.

Warum dieser Erfolg und weshalb diese Wahl für Korsika wegweisend ist?

Eine Analyse in der Sendung Echo der Zeit vom 3. Dezember 2017.

Asterix als Vorbild: 50 Milchbauern in der Bretagne machen alles selber

Frankreich zählt knapp 60’000 Milchbauern.

Beinahe ebenso viele klagen seit Monaten über sinkende Milchpreise. Viele Betriebe sind nicht mehr rentabel.

Am Pranger steht die verarbeitende Milch-Industrie. Sie profitiere von hohen Margen ihrer Produkte, ohne dass die Bauern daran teilhaben.

Bis Ende Jahr will die französische Regierung den aufgebrachten Milchbauern per Gesetz höhere Mindestpreise garantieren.

50 Bauern in der Bretagne glauben nicht daran. Darum haben sie sich zusammen geschlossen und alles selber an die Hand genommen. „Asterix als Vorbild: 50 Milchbauern in der Bretagne machen alles selber“ weiterlesen

Präsident Macron: Eine flammende Rede für Europa im eigenen Interesse

Vor Studentinnen der berühmten Universität Sorbonne im Zentrum von Paris skizzierte der französische Präsident Macron seine Vorstellungen über die künftige Entwicklung der Europäischen Union.

Macron wünscht sich in den kommenden Monaten eine breite öffentliche Debatte über seine Vorschläge in allen Mitgliedsländern der EU, vor allem aber in Deutschland und mit Blick auf die Verhandlungen für eine neue Regierungskoalition in Berlin.

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Premier Philippe tritt aus dem Schatten von Macron und schiebt die Reformagenda nach hinten

Am Montag stand der Präsident Emmanuel Macron vor den versammelten Parlamentariern.

Am Dienstag folgt der Premierminister. Die Botschaft von Edouard Philippe hatte deutlich weniger lyrisch zu sein.

Seine Regierung kann sich nämlich weniger mit weitsichtigen politischen Visionen beschäftigen als mit der tristen Realität von leeren Kassen.

Der Rechnungshof warnt seit Tagen vor grossen Löchern, welche François Hollande zurück liess.

Der Premier Philippe hatte darum vor allem zu erklären, wie er Frankreichs Finanzen ins Lot bringen will, parallel zu den versprochenen Reformen.

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