Unmut macht sich breit bei den französischen Bauern, weil das Angebot der Bauern nicht mehr zu den Ansprüchen der Konsumenten passt.

Nicht immer sind die Bauern in Frankreich in den Schlagzeilen.

Das heisst nicht, dass sie nicht protestieren. Im Gegenteil.

Immer wieder kommt es zu landesweiten Protesten.

Was den Bauern zu schaffen macht, ist vor allem die Billigkonkurrenz aus dem Ausland. Der Staat schütze sie nicht, klagen sie.

Allerdings: Billigprodukte für den Export zu produzieren, bringt längerfristig nichts. Perspektiven hat, wer risikofreudig ist und für regionale Märkte produziert.

Erklärung in der Sendung. Zwischen den Schlagzeilen, SRF4News vom 11.4.2018, direkt aus der #RadiostudioBern…

«Wir haben in Frankreich etwas Mühe mit der Marktwirtschaft…», Reportage mitten im Bahnstreik

Es streiken in Frankreich wiedermal viele Mitarbeiter der Staatsbahn SNCF.

Während das Parlament die Öffnung des französischen Schienennetzes für private Konkurrenten berät, ziehen die Gewerkschaften konsequent ihren Streikplan durch: Zwei Tage Stillstand, drei Tage Streik-Pause, zwei Tage Arbeitskampf.

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«International» : Korsikas Nationalisten fordern Frankreich heraus

Frankreichs Ferieninsel Korsika strebt nach mehr Autonomie.

Bei den Regionalwahlen im Dezember gewannen die Nationalisten die absolute Mehrheit der Sitze in der «Assemblée de Corse».

Vor fünf Jahren wäre das noch undenkbar gewesen.

Der rasche politische Aufstieg der Nationalisten verdeckt lange Debatten hinter den Kulissen. Geprägt hat sie der Präsident der Regionalregierung, Gilles Simeoni.

Er rang dem Bündnis der Nationalisten das Versprechen ab, den gewaltsamen Kampf für ein politisch unabhängiges Korsika aufzugeben.

Das ermöglichte es vielen Wählerinnen und Wähler in Korsika, ihre Stimme den Nationalisten zu geben – insbesondere die junge Bevölkerung.

Sie hofft auf mehr Selbstbestimmung und damit auf eine bessere Zukunft.

 

Warum mehr Flexibilität dem französischen Arbeitsmarkt gut tut. Das #SRFTagesgespraech

Emmanuel Macron: Man vergleicht ihn mit De Gaulle, mit Louis XIV, Napoleon oder dem römischen Gott Jupiter.

Der 40jährige Macron ist seit letztem Mai in Frankreich an der Macht und wirbelt. Er hat einige seiner Wahlversprechen bereits umgesetzt, auch solche, die man ihm nicht zugetraut hätte.

Die Reformen des Arbeitsrechts gehören dazu. Nun folgen die nächsten Schritte, nämlich die Reform der Arbeitslosen-Versicherung und die Berufsbildung.

Junge Flüchtlinge bringen Cricket-Tradition zurück nach Saint-Omer

Vor einem Jahr räumte die französische Polizei den „Dschungel von Calais“ – jene Barackenstadt, die für hunderte Flüchtlinge die letzte Station vor ihrem Ziel, die britische Insel, sein sollte.

Die Hütten sind weg, nicht aber die Flüchtlinge. Täglich greift die Polizei neue Migranten auf, viele sind Minderjährige, fast alle stammen aus Afghanistan oder Pakistan.

30 Kilometer südlich von Calais, in Saint-Omer, haben Hilfsorganisationen darum eine Aufnahmestelle geschaffen. „Junge Flüchtlinge bringen Cricket-Tradition zurück nach Saint-Omer“ weiterlesen