Ein Jahr nach der Wahl: Macrons Stern sinkt, aber anders als bei seinen Vorgängern Hollande und Sarkozy

Kaum gewählt, schon unpopulär.

Dieses Schicksal erleiden alle Präsidenten Frankreichs, wenn sie in den Elysée-Palast einziehen.

Macron ist in diesem Sinne keine Ausnahme. Ausserordentlich ist seine Popularitäts-Kurve dennoch.

Die Wahl von Emmanuel Macron als Präsident war ausserordentlich und schloss ein ausserordentliches Wahljahr ab.

Er politisiert werde links noch rechts und will eine Reform-Agenda umsetzen, die weder links noch rechts ist.

Vieles ist atypisch unter . Auch seine Popularität.

Das zeigt auch  ein Zusammenzug aller Meinungsumfragen in den ersten 200 Tagen im Amt, welche die Webseite «Contes de Faits,
1er site français d’agrégation de sondages et probabilités électorales» zeigt.

Es wird also interessant sein zu beobachten, ob Macron in den kommenden Wochen in Bezug auf seine Popularität bestätigen kann, dass er eine politische „Ausnahme“ bleibt.

 

Autor: Charles Liebherr

...arbeitet seit Mitte 2014 als Frankreich-Korrespondent für Radio SRF in Paris. ...war zuvor einige Jahre Wirtschaftsredaktor bei SRF in Bern. ...war ein Onliner der ersten Stunden. ...mag Reportagen und besonders zwei Frauen.