#ParisWeLoveYou soll Pariser Hotels füllen

Seit den Attentaten vom 13. November 2015 besuchen weniger Menschen die Stadt Paris.

Die Zahl der Übernachtungen in den Pariser Hotels ging nach den Attentaten um 9,3% zurück.

Wegen der Klimakonferenz in Paris ist der Rückgang kleiner als befürchtet.

Weniger Gäste in Paris ist gleichbedeutend mit weniger Umsatz in den Geschäften. Die Galeries Lafayette zählten 20% weniger Besucherinnen und Besucher.

In Paris geben die Gäste jedes Jahr 16,61 Milliarden Dollar aus.

Den grössten Rückgang verzeichnet die Stadt kurzfristig bei den Gästen aus Frankreich, die deutlich weniger zahlreich in die Hauptstadt reisen.

Nun lancieren die betroffenen Sektoren eine Werbe-Kampagne, um wieder mehr Gäste nach Paris zu locken. Sie zählen auf „Solidarität“.

Dans la poursuite de l’élan de solidarité et le retentissement international considérable après les attentats du 13 novembre, les acteurs du tourisme doivent se mobiliser par la porte d’entrée de la France qu’est Paris pour, non pas une campagne de promotion, mais une campagne de solidarité“,  Gérard Brémond, président de Pierre et Vacances.

Der ist einer der wichtigsten Branchen – nicht nur in Paris, sondern in ganz Frankreich.

Autor: Charles Liebherr

…arbeitet seit Mitte 2014 als Frankreich-Korrespondent
für Radio SRF in Paris.
…war zuvor einige Jahre Wirtschaftsredaktor bei SRF in Bern.
…war ein Onliner der ersten Stunden.
…mag Reportagen und besonders zwei Frauen.