Kein Heimspiel für Juppé, dank Sarkozy

Eine Woche vor den parteiinternen Wahlen der 268 341 Mitglieder der (Stand Juni 2014) macht der gefallene Präsident Nicolas Sarkozy Halt in Bordeaux.

Sarkozy setzte alle Hebel in Bewegung, um in Bordeaux, , in der Heimat seines grössten Rivalen, einen Auftritt zu erhalten.

Der Stopp auf der Zielgeraden ist nicht ohne Brisanz. Denn der Bürgermeister von Bordeaux hat seinerseits präsidiale Ambitionen: Er will in zwei Jahren die vereinigte Rechte in die führen.

Alain Juppé hat beste Aussichten auf Erfolg. Er ist Liebling der Medien, Juppemania titeln die Medien.  Ganz zum Ärger von Sarkozy und seinen Anhängern.

Wer eine aufgeladene Stimmung erwartete, wurde nicht enttäuscht.

 

Autor: Charles Liebherr

…arbeitet seit Mitte 2014 als Frankreich-Korrespondent
für Radio SRF in Paris.
…war zuvor einige Jahre Wirtschaftsredaktor bei SRF in Bern.
…war ein Onliner der ersten Stunden.
…mag Reportagen und besonders zwei Frauen.