Aus dem Leben eines Korrespondenten I

Die ersten Monate als Korrespondent in einem fremden Land sind auch davon geprägt, dass wir Journalisten uns ein Netzwerk aufbauen.

Ich habe also reichlich Visitenkarten verteilt.

Ich habe mich bei den Ministerien, Parteien und bei einigen Organisationen vorgestellt. Selten persönlich. In der Regel mit einem Mail und der Bitte, mich auf die Liste der akkreditierten Auslandjournalisten zu setzen.

Heute habe ich das Gefühl, dass diese Arbeit erste Früchte trägt.

Diese Einladung landet in meinem Postfach:

Bonjour,

La présidence de la République a une nouvelle fois fait confiance à Val’hor, l’interprofession de l’horticulture de la fleuristerie et du paysage, en partenariat avec l’Association Française du Sapin de Noël Naturel (AFSNN), pour la fourniture et l’installation de son sapin de Noël 2014.

A cette occasion, nous sommes heureux de vous inviter à la coupe du sapin de Noël de l’Elysée le lundi 24 novembre à 10h.

Cette visite sera également l’occasion de venir découvrir, le temps d’une demi-journée, l’univers de la culture du sapin et de rencontrer des producteurs français à un moment clé de l’année.

Ort des Geschehens: 58230 Montsauche-les-Settons (Nièvre).

Und so sah das im letzten Jahr aus:

Ironie der Geschichte. Frau Trierweiler ist nicht mehr im Elyssée und hat darüber ein Buch geschrieben. Es steht noch nicht fest, wer in diesem Jahr im Hof des Elyssée die Zeremonie leiten wird.

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Autor: Charles Liebherr

…arbeitet seit Mitte 2014 als Frankreich-Korrespondent
für Radio SRF in Paris.
…war zuvor einige Jahre Wirtschaftsredaktor bei SRF in Bern.
…war ein Onliner der ersten Stunden.
…mag Reportagen und besonders zwei Frauen.