Der Spielverderber ohne Chancen: Bruno le Maire will Präsident der UMP werden

Bruno Le Maire will Präsident der UMP werden
Bruno Le Maire

Die französische Oppositions-Partei, die UMP, wählt Ende November einen neuen Präsidenten.

Die Partei ist tief verschuldet, weil sie die Löcher stopfen musste, welche der Wahlkampf von Nicolas in die Parteikasse gerissen hat.

Die neue Parteileitung soll die Rechte endlich aus dem Sumpf ziehen und die Partei wieder zur alten Stärke zurückführen.

Niemand könne das besser als er selber, sagt Nicolas Sarkozy.

Doch seine Rückkehr als Retter der UMP begeistert weniger Parteimitglieder als erhofft.

Das liegt nicht zuletzt an Bruno Le Maire. Agrarminister unter Sarkozy stellt Le Maire sich gegen den ehemaligen Präsidenten.

Er hält nichts von alten Seilschaften, von Personenkult à la Sarkozy oder davon, die Rechte von Grund auf neu aufzubauen.

Zwei Visionen für die politische Rechte in Frankreich, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nichts zeigt das besser, als ihre Auftritte vor der Partei-Basis.

Autor: Charles Liebherr

...arbeitet seit Mitte 2014 als Frankreich-Korrespondent für Radio SRF in Paris. ...war zuvor einige Jahre Wirtschaftsredaktor bei SRF in Bern. ...war ein Onliner der ersten Stunden. ...mag Reportagen und besonders zwei Frauen.