Staatsausgaben: Frankreich ist kein Musterschüler

Die Staatsausgaben liegen in Frankreich bei 57% des Brutto-Inland-Produktes (BIP). In der Euro-Zone steht nur Finnland „schlechter“ da als Frankreich (Euro-Zone Durchschnitt liegt bei 48.5 %) gemäss der OECD.

Zu hoch finden das viele Kandidaten für die Präsidentschaft und versprechen Gegensteuer. 

Die politische Realität ist anders. Bisher hat keine Regierung – links oder rechts – wirklich Gegensteuer gegeben. Die Sozialisten unter Präsident Hollande haben die Staatsausgaben immerhin etwas stabilisieren können.

Quelle: Le Monde: L’Institut de l’entreprise relance l’offensive sur la dépense publique.

OECD korrigiert Wirtschaftsausblick nach unten

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) beurteilt die Perspektiven für die Weltwirtschaft als „nicht grossartig“, aber als einigermassen befriedigend.

Für 2015 rechnet die OECD vor allem in den USA mit einem deutlich schwächeren Wachstum. Die US-Wirtschaft werde im laufenden Jahr 2015 nur um 2 Prozent wachsen. Im März rechnete die OECD noch mit einem Wachstum von 3.1 Prozent. „OECD korrigiert Wirtschaftsausblick nach unten“ weiterlesen

OECD: Internationale Korruption ist Chefsache

Korruption macht keinen Halt vor nationalen Grenzen. Zu diesem Schluss kommt die OECD. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat erstmals das Ausmass der internationalen Korruption erhoben. Dabei lassen sich klare Muster erkennen – und der Bericht gibt auch Anlass, einige Vorurteile zu überdenken.

Korruption wird  ganz oben in der Teppich-Etage gebilligt, Ziel ist meist ein Unternehmen in mehrheitlich staatlichem Besitz und in der Hälfte der Fälle, welche die OECD untersucht hat, sind nicht Beamten in Entwicklungsländern korrupt, sondern Arbeitskollegen vor unserer eigenen Haustür.

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OECD: Temporärarbeiter verpassen den Anschluss an die Berufswelt

Die Wirtschaftskrise hat in den Ländern der OECD die Arbeitslosigkeit auf einen Höchststand getrieben.
Auch fünf Jahre stellt die Organisation für Wirtschaft und Entwicklung fest, dass es aber noch Jahre dauern wird, bis sie wieder das Niveau von vor der Krise erreicht. Sie ruft ihre Mitgliedsländer, also auch die Schweiz, dazu auf, ein besonderes Augenmerk auf Langzeit-Arbeitslose zu werfen und auf Menschen, die nur Temporär-Jobs finden. Ansonsten droht ihnen volkswirtschaftlich noch grösseren Schaden.