Tagesgespräch: Präsident Hollande und die Proteste gegen die Arbeitsmarkt-Reform

Wenn 15 Prozent der Angestellten des öffentlichen Verkehrs in Frankreich streiken gegen die geplante Reform des Arbeitsgesetzes, dann sagt das viel darüber aus, was auf dem französischen Arbeitsmarkt zur Zeit falsch läuft.

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Neues Arbeitsrecht in Frankreich: Die Änderungen erklärt

Mit einem politischen Kraftakt und ohne Abstimmung im Parlament setzt die sozialistische Regierung von François Hollande und Premier Manuel Valls das neue Arbeitsrecht (Loi El Khomri) um.

Darum geht es:

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Loi El Khomri: Revision des Arbeitsrechtes ohne Abstimmung beschlossen

Wochenlang protestierten Schülerinnen, Studenten und Gewerkschaften gegen die geplante Revision des Arbeitsrechts in Frankreich. Ohne Erfolg.

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Update Arbeitsmarkt-Reform in Frankreich: 12 Fragen, 12 Antworten

Die sozialistische Regierung von Präsident Hollande will den Arbeitsmarkt in Frankreich grundlegend reformieren.

Gemäss Hollande folgt die Reform zwei Grundsätzen: Die Arbeitgeber sollen von mehr ‚Flexibilität‘ profitieren, die Arbeitszeit und die Arbeitsbedingungen ihrer Angestellten festzulegen.

Die Arbeitnehmer sollen mehr ‚Sicherheiten‘ erhalten, namentlich auf Ebene der einzelnen Unternehmen.

Der Vorschlag der Regierung wird allgemein als eine ’sozial-liberale‘ Reform bezeichnet.

Nach heftigen Protesten der Sozialpartner und auch zahlreicher Schüler- und Studenten-Organisationen präsentierte die Regierung eine neue Version ihres Vorschlages.

Am 24. März soll dann der definitive Gesetzes-Entwurf an der Ministersitzung dem Parlament überwiesen werden. „Update Arbeitsmarkt-Reform in Frankreich: 12 Fragen, 12 Antworten“ weiterlesen

Ein flexibleres Arbeitsrecht für Frankreich

Die französische Regierung will das starre französische Arbeitsrecht reformieren – die wohl letzte grosse Reform, welche der französische Präsident in seiner Amtszeit noch anschieben kann.

Es zeichnet sich keine Revolution ab, aber eine grundlegende Umkehr der Spielregeln: Nicht das Gesetz soll künftig Arbeitszeit, Lohn und Arbeitsbedingungen vorschreiben, sondern Gesamtarbeitsverträge, die in den einzelnen Betrieben oder Branchen zwischen den Sozialpartnern ausgehandelt werden.

Solche neue Spielregeln bedingen freilich ein ziemliches Umdenken auf beiden Seiten des Verhandlungstisches – bei Arbeitgebern und Gewerkschaften.