François Fillon sucht die Anerkennung im Volk, um Kandidat zu bleiben

Eigentlich müsste François Fillon die Festfreude vergangen sein.

Der Kandidat der französischen republikanischen Partei ist vom grossen Favoriten zum Aussenseiter verkommen.

Die Affäre um mögliche Vetternwirtschaft hindert ihn seit Wochen daran, von seinem Programm zu reden.

Und andere republikanische Spitzenpolitiker zweifeln mehr oder weniger öffentlich, ob sich Fillon weiterhin als Kandidat der Rechten halten kann. „François Fillon sucht die Anerkennung im Volk, um Kandidat zu bleiben“ weiterlesen

Emmanuel Macrons Programm ist weder Fisch noch Vogel

Emmanuel Macron ist der aktuelle Aufsteiger in der französischen Politik.

Es werden ihm gute Chancen zugeschrieben, der neue Präsident Frankreichs zu werden.

Spät hat Macron sein Programm für die Präsidentschaftswahlen vorgestellt. „Emmanuel Macrons Programm ist weder Fisch noch Vogel“ weiterlesen

Auf französischen Film-Sets entstehen viele neue Arbeitsplätze

36 internationale Grossproduktionen wurden in letzten Jahr in Frankreich gedreht – doppelt so viel wie im Jahr zuvor.

Hollywood und Bollywood haben sich in Frankreich fest eingenistet. Das sind die Früchte eines intensiven Lobbyings der Filmindustrie.

Die französische Regierung hat die Steuern für internationale Filmproduktionen gesenkt. Das lohnt sich. Denn 1 Euro weniger Steuern spült 10 Euro mehr Einnahmen zurück in die Kassen der französischen Filmbranche.

Logisch trifft man diese Tage Mitten in Paris nur auf lachende Gesichter.

In Paris findet nämlich das grösste Branchentreffen für französische Drehorte statt, der «Salon des Lieux de Tournage».

Frankreichs Sozialisten stehen vor entscheidenden Vorwahlen

Die Rechtsparteien haben mit François Fillon Ende November in Vorwahlen ihren Spitzenkandidaten für die Präsidentschaftswahlen Ende April bestimmt.

Nun stehen die Sozialisten unter Zugzwang. Sie mussten zunächst auf den Verzicht von Präsident Hollande warten, bis klar war, unter welchen Vorzeichen die Vorwahlen der Linken stattfinden können.

Die Zeit drängt, gewählt wird schon in drei Wochen, am 22. und 29. Januar.

Favorit ist der zurückgetretene Premier Manuel Valls. Er hat das gleiche Handicap wie alle anderen Kandidaten.

Weil die Linke so zersplittert ist, spielen alle nämlich nur noch eine Nebenrolle.

Quelle: Analyse zu den Vorwahlen der Linken in der Sendung Echo der Zeit von Schweizer Radio SRF.

Mémorial von Rivesaltes: Ein Ort kämpft gegen das Vergessen

Nahe der spanischen Grenze, in Rivesaltes, im südwestlichsten Zipfel von Frankreich, erinnert seit einem Jahr eine Erinnerungsstätte an gleich mehrere dunkle Kapitel der französischen Flüchtlingspolitik.

Im Lager von Rivesaltes sperrten französische Regierungen seit den Dreißigerjahre zehntausende Menschen weg, weil die Republik für sie keinen Platz haben wollte: Spanier, Zigeuner, Juden, Araber, Papierlose.

Erst 2007 wurde Rivesaltes geschlossen.

Es dauerte beinahe weitere zehn Jahre bis die Regierung einwilligte in Rivesaltes ein «Mémorial» zu eröffnen.

Besucher können dort ein lange verschwiegenes Stück Geschichte entdecken, das an Aktualität nichts eingebüsst hat.

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