Betreten Verboten! Roter Teppich für die französischen Sozialisten ist ausgerollt

Die französische Rechte hat in der Person von François Fillon ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen gefunden. Nun sind die regierenden Sozialisten dran.

Diese haben für Januar Vorwahlen angekündigt. Doch noch immer ist nicht klar, welche Kandidaten sich überhaupt zur Wahl stellen. Die Partei ist gespalten.

Schlechte Voraussetzungen, eine glaubwürdige Alternative anzubieten zum Programm der konservativen Rechten und zum rechts-populistischen Front National.

Dabei wünschten sich die französischen Wähler genau das: Eine echte Wahl nach dem klassischen Links-rechts-Muster.

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Die televisuelle Revanche an allen des François Fillon

Der ehemalige französische Premierminister François Fillon hat beste Chancen die Vorwahlen des Mitte-Rechts-Lagers  für sich zu entscheiden.

Und: Als Sieger in der Stichwahl gegen Alain Juppé hat er auch gute Chancen, die Präsidentschaftswahlen in einem halben Jahr zu gewinnen.

Fillon stieg als Aussenseiter in dieses Ausmarchen und überholte alle Favoriten.

Wie kein anderer Kandidat nutzte er die Fernseh-Debatten zu seinen Gunsten. Alle Gegner bissen sich an ihm die Zähne aus, zuletzt – gestern Abend – einmal mehr auch Alain Juppé.

Primärwahlen in Frankreich: Die Programme von Juppé und Fillon im Vergleich

In einer  Stichwahl bestimmt das Mitte-Rechts-Lagers ihren Spitzenkandidaten für die Präsidentschaftswahlen von Frankreich im Frühjahr 2017.

Die französischen Wählerinnen und Wähler müssen nun zwischen zwei Programmen von zwei Kandidaten, die in wirtschaftspolitischen Fragen vergleichbare Rezepte vorschlagen. Die beiden Kandidaten vertreten aber in Gesellschaftsfragen sehr unterschiedliche Positionen. In diesem Sinne ist die Stichwahl auch eine Richtungswahl für die französische Rechte.

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Primärwahlen Frankreich: Im Mitte-Rechts-Lager steht eine Richtungswahl bevor

In Frankreich sorgte der erste Wahlgang der Vorwahlen im Mitte-Rechts-Lager für eine ziemliche Überraschung.

Der frühere Premierminister François Fillon distanzierte wider Erwarten die beiden Favoriten Alain Juppé und Nicolas Sarkozy.

Damit bleibt dem ehemaligen Präsidenten die Rückkehr in höchste politische Amt definitiv verwehrt.

Und der grosse Favorit Alain Juppé tritt in der Stichwahl plötzlich als Aussenseiter an.

Die Analyse im Gespräch mit SRF4News.

Alles eine Frage des Glaubens: Ein Leitfaden für Religionsfragen am Arbeitsplatz

Die Welle von Attentaten von radikalen Islamisten in Frankreich hinterlässt auch in französischen Unternehmen tiefgreifende Spuren.

Debattiert wird nicht nur in der Gesellschaft, welchen Platz die rund fünf Millionen Muslime in der Republik haben sollen, sondern auch am Arbeitsplatz.

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