Das Molitor ist dazu verdammt, Geschichte zu schreiben

Aus Paris kommt der Check-out aus einer Serie von Hotelgeschichten mit dem Titel „Check-in“ (Sendung Rendez-vous): Das Molitor.

An diesem Hotel fahre ich jeden Tag zwei Mal mit dem Fahrrad vorbei.

Ich werde dort wohl nie übernachten, weil das Haus eine ‚Klientel‘ bevorzugt, die in der Champions-League der Steuerpflichtigen spielt.

Logisch, das Stadion von Paris Saint-Germain PSG ist ja gleich um die Ecke und auch die Tennis-Stadien von Roland Garros. Noblesse oblige.

Das Molitor steht am Ende der Serie, weil es genau genommen eigentlich ja gar kein Hotel ist, und seine Geschichte ist ausschliesslich jene des Piscine.

Und so sieht das Molitor aus – falls hier jemand baden möchte, in der Geschichte.

#ParisWeLoveYou soll Pariser Hotels füllen

Seit den Attentaten vom 13. November 2015 besuchen weniger Menschen die Stadt Paris.

Die Zahl der Übernachtungen in den Pariser Hotels ging nach den Attentaten um 9,3% zurück. „#ParisWeLoveYou soll Pariser Hotels füllen“ weiterlesen

Front National: Keine Region aber so stark wie noch nie

Bei den Regionalwahlen im Dezember 2015 geht der Front National schliesslich leer aus.

Die Partei von Marine Le Pen kann in keiner der 13 Regionen in Frankreich eine Mehrheit erreichen.

Der Front National ist aber in den Regionalparlamenten stark vertreten wie noch nie in seiner Geschichte.

Der Front National besetzt 358 Sitze, mehr als die Sozialisten, die in fünf Regionen am meisten Stimmen machten.

Frankreich verdaut!

Der Front National in Frankreich ist vorerst ausgebremst, die rechtsextreme Gefahr damit aber nicht gebannt, warnt der französische Premier Manuel Valls.

Nach den Regionalwahlen sprechen die Politiker von einer Lektion, welche ihnen die Wählerinnen und Wähler erteilt haben.

Nicht zum ersten Mal versprechen sie, ihre Art zu politisieren nun grundlegend zu ändern.

Das erinnert an Versprechungen nach den Attentaten in Paris und Saint-Denis.

Wie ernst ist das zu nehmen? Analyse im Tagesgespräch von Radio SRF1 am 14.12.2015 im Gespräch mit Marc Lehmann.

 

Ungemütliches Merkblatt: Wie reagieren bei einem Terroranschlag?

Die französische Regierung hat ein Merkblatt veröffentlicht, wie sich die Bevölkerung bei einem Terroranschlag verhalten soll.

Das Merkblatt soll an öffentlichen Plätzen und in Gebäuden angebracht werden, etwas in Bahnhöfen oder Einkaufszentren.

Angstmache? Nein, eine realistische Einschätzung der Gefahr und transparente Information, so der Premier Manuel Valls.

L’affiche „réagir en cas d’attaque terroriste“ donne des instructions pratiques qui s’articulent autour du triptyque: „s’échapper, se cacher, alerter“.

„Ungemütliches Merkblatt: Wie reagieren bei einem Terroranschlag?“ weiterlesen